Schwimmen im Rhein in Basel

Gibt es Schwimmzonen im Rhein?

In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) hat die Rheinpolizei der Kantonspolizei Basel-Stadt eine Empfehlung für das Schwimmen im Rhein erarbeitet. Der empfohlene Schwimmbereich führt am Kleinbasler Ufer entlang. Entlang dieser Strecke befinden sich Ausstiege sowie Duschen und Toiletten-Anlagen.

Die roten schwimmenden Schifffahrtszeichen (Schifffahrtstonnen) zeigen den Rand der Schifffahrtsrinne der Grosschifffahrt an, welche sich von den Seezeichen in Richtung Grossbasler Ufer erstreckt. Das Schwimmen in der Schifffahrtsrinne wird wegen der Unfallgefahr zwischen Schiffen und schwimmenden Personen nicht empfohlen.

Was ist in den Schwimmzonen zu beachten?

Die Schwimmzone darf auch durch an- und ablegende Schiffe befahren werden, da sich in diesem Bereich Bojenliegeplätze und Anlegestellen der Grossschifffahrt befinden. Hier gilt der Grundsatz: Gegenseitige Toleranz unter den Wasserbenützern. Bojen bergen Gefahren und sollen grossräumig umschwommen werden.

Rheinschwimmen ist nur sehr guten Schwimmerinnen und Schwimmern empfohlen. Für ungeübte und unsichere Schwimmerinnen und Schwimmer sowie Kinder mit Schwimmflügeln besteht Lebensgefahr.

Was ist beim Schwimmen im Rhein nicht gestattet?

Aus Sicherheitsgründen ist in Basel das Benützen von Badegeräten und Schwimmhilfen untersagt. Verboten sind:

  • nicht eingelöste Schlauchboote, sogenannte Strandboote
  • Luftreifen
  • Luftmatratzen
  • aufblasbare Badetiere und dergleichen
  • das Baden im signalisierten Badeverbot
  • das Betreten der Wasserskischanze
  • das Windsurfen auf dem Rhein

Welche Gefahren birgt das Schwimmen im Bereich der Schwarzwaldbrücke?

Im Bereich der Schwarzwaldbrücke ist das Schwimmen aufgrund der starken Wirbel und der geänderten Strömungsverhältnisse durch die Pfeiler der neuen Eisenbahnbrücke lebensgefährlich. Zudem fährt die gesamte Schifffahrt durch das Grossbasler Joch zu Tal. Dieser Bereich ist zu meiden, und man sollte erst unterhalb der Schwarzwaldbrücke in den Rhein steigen. In Puncto Schwimmen ist die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) der wichtigste Partner.

Weiterführende Informationen zu den sechs Baderegeln finden Sie auf der Website der SLRG.

Was müssen Stand-Up-Paddler berücksichtigen?

Aus Sicherheitsgründen werden die Stand-Up-Paddler gebeten, nicht in der Schifffahrtsrinne zu fahren. Weiter gelten die Stand-Up-Paddler wie auch die Kanus und Kajaks als Unterkategorie der Ruderboote. Hier ist besonders zu erwähnen, dass diese, da sie sich auf einem Fluss bewegen, verpflichtet sind, Schwimmwesten/ Schwimmhilfen mitzunehmen.