Allgemeine Informationen

Vor den Fassaden der Stadt Basel beobachtet ein Beamter, auf einem Boot der Rhein-Polizei, durch einen Feldstecher das Geschehen auf dem Fluss.

Allgemeine Informationen

Zu Gast in Basel

Im Merkblatt für Freizeitkapitäne finden Sie wertvolle Informationen für das Befahren des basel-städtischen Rheins.

Ausländische Schiffe und Schiffsführer

Gemäss geltendem Binnenschifffahrtsgesetz und der dazugehörenden Verordnung benötigen Schiffe, welche in der Schweiz fahren, eine Haftpflichtversicherung. Desweiteren muss die Mindestausrüstung mitgeführt werden.
Bei ausländischen Schiffen, welche als Gast in der Schweiz einen vorübergehenden Liegeplatz haben, müssen der Zoll und die zuständige Schifffahrtskontrolle sowie die Rheinpolizei verständigt werden.

Schiffahrt in Frankreich

Für das Befahren der Kanäle in Frankreich ist von den französischen Behörden eine Vignette vorgeschrieben.

Unter dem Link auf den Webauftritt des Rhein-Boot Netz e.V. finden Sie sämtliche Informationen für das Fahren in Frankreich sowie Infos für die vorgeschriebene Vignette.

Kaufen können Sie die Vignetten bei der kleinen Schleuse in Niffer (Rhein km. 185,5).

Vorgeschriebene Abgaswartung für Schiffsmotoren

Seit dem 1. Juni 2007 gilt in der Schweiz die neue Verordnung über die Abgasemissionen von Schiffsmotoren auf schweizerischen Gewässern (SAV). Darin ist auch die Abgasuntersuchung geregelt. Bitte lesen Sie dazu das Ergänzungsschreiben zur SAV sowie zur Änderung der Binnenschiffahrtsverordnung. Für Motoren, die vor 1995 in Betrieb genommen wurden, muss ebenfalls ein Abgaswartungsdokument mitgeführt werden. Seit 1. Juli 2010 müssen die Motoren mit einem Abgaswartungsdokument mit gültiger Wartung ausgerüstet sein.

Diese Regelung gilt auch für:

  • alle 2-Takt-Motoren
  • Motoren welche bis anhin von der Wartungspflicht ausgenommen waren, unabhängig der Kilowattanzahl
  • ebenso für Dieselmotoren und Motoren mit der Beschränkung „auf dem Rhein bis Rheinfelden“

Die Fristen für die Abgasuntersuchung betragen:

  • 3 Jahre bei Schiffen für den privaten Gebrauch
  • 1 Jahr bei Schiffen für den gewerbsmässigen Personentransport bis zu 12 Personen
  • 1 Jahr bei Fahrgast- sowie bei Miet- und Güterschiffen

Für Motoren, welche bereits der Abgaswartungspflicht unterstanden, ändert sich nichts.

Abgaswartungsdokumente erhalten Sie bei Motorenvertretungen und bei Fachbetrieben. Abgasuntersuchungen dürfen nur von einem autorisierten Betrieb durchgeführt werden.

Bootsplätze in Basel

  • Bojenplätze:
    Allmendverwaltung, Frau S. Balzer
    Tel.: + 41 (0)61 267 93 52
  • Hafenplätze:
    Regioport, Büro Regioport AG;
    Tel.: +41 (0)61 225 01 50
    Hafenmeister Frau J. Stalder
    Tel.: +41 (0)61 225 01 50
    Dreirosensteiger, Herr W. Bühlmann
    Tel.: +41 (0)79 642 38 62

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Pegelstand

Hochwasser

Seit 01.01.2007 ist der neue Pegel Basel Rheinhalle in Betrieb. Dieser ist für die Kleinschifffahrt bis Rheinfelden massgebend. Bei einem Pegel von 7.90 m ist die Kleinschifffahrt in Basel eingestellt.

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Reisen auf dem Rhein

Rheinabwärts unterhalb Basel

Für Freitzeitkapitäne, welche die grosse Reise auf dem Rhein in Richtung Niederlande planen möchten, bieten wir nachfolgend nützliche Informationen - wie das Merkblatt Verkehrssicherheit Rhein und die Broschüre Sicherheit auf dem Wasser, welche auch Vorschriften wie Ausrüstung, Funk, usw., beinhaltet.

Hier finden Sie die rechtlichen Grundlagen auf den verschiedenen Binnenwasserstrasse Deutschlands.

Rheinaufwärts oberhalb Rheinfelden

Bis Rheinfelden Strassenbrücke gilt primär die internationale Gesetzgebung. Oberhalb der Strassenbrücke Rheinfelden gilt u.a. die Binnenschifffahrtsverordnung. Aus dem Merkblatt für den Hochrhein sind die wichtigsten Fakten wie auch Umsetzstellen für Kleinboote aufgelistet. Gesetzliche Vorschriften entnehmen Sie bitte der Verordnung Hochrhein zwischen Rheinfelden und Neuhausen.
Weitere Informationen siehe auch Bodenseeschifffahrtsverordnung.

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Einzelrettungsgeräte

Gemäss einer Änderung der Binnenschifffahrtsverordnung, gültig ab 01.01.2013, Art.134, gelten auf Sportbooten und Vergnügungsschiffen nur noch Rettungswesten mit Kragen und Ringe sowie aufblasbare Westen, selbstauslösend oder manuell, mit einem Mindestauftrieb von 75N als Einzelrettungsmittel. Demzufolge sind Rettungsbälle und Rettungskissen nur noch zu Sitzzwecken zu gebrauchen.

Merkblatt betreffend Rettungsmittel. (PDF, 97 KB)

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